Obedience ist der englische Begriff für Gehorsam und hat sich mittlerweile als eigenständige Sportart etabliert, die sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut. Beim Obedience geht es um verschiedene Gehorsamsübungen, die in wechselnder Reihenfolge abgefragt werden. Das ist auch der wesentliche Unterschied zu den sogenannten “Unterordnungs”-Übungen aus der Begleithund-Prüfung oder dem Turnierhundesport.

Korrekte Fußarbeit ist das A und O!

      

Beim Obedience soll der Hund aufmerksam und freudig, schnell und präzise die Kommandos seines Menschen umsetzen. Für den Aussie scheint dies die perfekte Sportart, da er gerne mit seinem Menschen zusammen arbeitet und die Übungen meist schnell und hervorragend beherrscht. Einzelne Prüfungsteile und Reglements variieren beim deutschen und amerikanischen Obedience-Sport. Im Obedience sind folgende Elemente zu finden:

  • Fuß gehen
    • im Normal-, Lauf- und Langsam-Schritt
    • angeleint und in Freifolge
  • Ablage (langes Platz und/oder langes Sitz) in der Gruppe mit anderen Hunden, teilweise ohne Sichtkontakt zum Hundeführer
  • Stehen in Entfernung zum Hundeführer und Betasten durch den Richter
  • selbständiges Einnehmen der Grundstellung (Fuß-Position, sitzend auf der linken Seite des Hundeführers in Kniehöhe)
  • Ablage mit Abrufen
  • Vorausschicken
  • Apportieren, teilweise über Hürden, mit Richtungsapport oder mit Geruchsunterscheidung
  • Distanzkontrolle

      

Obedience eignet sich also auch prima, wenn aus körperlichen oder gesundheitlichen Gründen der Hund oder der Mensch keine Sportarten ausüben darf, bei denen gesprungen oder schnell gewendet wird (z.B. Agility oder Dog Dance). Außerdem ist Obedience auch als Training für den Grundgehorsam zu empfehlen.

 

© 2011 copyright Susanne Meyer, CLAN EDORAS Australian Shepherds
all rights reserved
Texte, Bilder und Videos unterliegen dem Urheberrecht!
Jegliches Kopieren, Vervielfältigen und Weiterverwenden ist (auch auszugsweise!) ausdrücklich untersagt